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Module: Wahlkatalog 2

Drei Module kann der Studierende aus einem Wahlkatalog auswählen, um seine Kompetenzen individuell zu vertiefen. Da die meisten Studierenden berufstätig sind, wurde bewusst ein breiter Wahlkatalog zusammengestellt, damit der Studierende eine Auswahl treffen kann, die ihm bei seiner beruflichen Tätigkeit nützlich ist.

Folgende Module stehen zur Auswahl:


Neue Methoden zu einer organischen Unternehmensführung

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Die Studierenden lernen den Ansatz einer organischen Unternehmensführung kennen. Die Konflikte einer organischen Unternehmensführung mit den bekannten Methoden der BWL zur Unterstützung einer Unternehmensführung werden aufgezeigt.

Neu entwickelte Methoden, die konfliktfrei mit einer organischen Unternehmensführung arbeiten, werden vorgestellt. Bei diesen Methoden handelt es sich um :

  • Ein neues Zielsystem: Der Integritätsansatz,
  • ein neues Umlageverfahren in der Kostenrechnung (beeinflussungsgerechte Umlage von Gemeinkosten): Der Handlungsansatz,
  • die Ermittlung eines Unternehmenswertes für weiche Erfolgsfaktoren: Der Potenzialansatz,
  • ein neuer Führungsansatz: Der Bündelungsansatz
  • ein zweckorientierter Organisationsansatz: der Kompetenzansatz,
  • ein Ansatz, der die strategische Planung mit dem Risikomanagement verknüpft: Der Kombiansatz,
  • ein Ansatz, der schon bei der Entscheidung die Reversibilität einer Lösung berücksichtigt: Der Flexansatz.

Inhaltsübersicht

  • Systematisierung der bekannten Methoden der BWL zur Unternehmensführung
    • Methoden für die Steuerung von Unternehmen.
    • Methoden für die Kontrolle unternehmerischer Vorgänge.
    • Methoden für die Bewertung von Unternehmen und unternehmerischer Vorgänge.
  • Der organische Ansatz der Unternehmensführung.
    • Die neue unternehmerische Aufgabe
    • Ein Beispiel für die Arbeitsweise in einer organischen Unternehmensführung.
  • Untersuchung der Konflikte zwischen organischer Unternehmensführung und den bekannten Methoden der BWL
    • Darstellung konfliktfreier Methoden für eine organische Unternehmensführung
    • Der Integritätsansatz
    • Der Handlungsansatz
    • Der Potenzialansatz
    • Der Bündelungsansatz
    • Der Kompetenzansatz
    • Der Kombiansatz
    • Der Flexansatz

Verantwortlich
Prof. Dr. Klaus Mentzel

Voraussetzungen & Vorkenntnisse
Modul Betriebswirtschaftslehre 2

Literatur

  • Buch: Neue Methoden zu einer organischen Unternehmensführung von Klaus Mentzel, W3L-Verlag, Herdecke, 2012

Online-Kurs

  • Neue Methoden zu einer organischen Unternehmensführung

Fallstudien zu wertorientierter Unternehmensführung (Coming Star) (Trainingsmodell)

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Das Modul soll den Studierenden vermitteln, wie die Methoden der BWL in der Praxis eingesetzt werden und dass alle Maßnahmen in einem Unternehmen Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung, die Cashflow-Rechnung, die Inhalte der Bilanz und die Wertsteigerung des Unternehmens haben.

Ein Unternehmen wird vollständig mit seinen Zahlen (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Cashflowrechnung, Artikelkalkulation, Kennzahlen, Investitionsplanung) beschrieben. In diesem Unternehmen wird sehr vieles falsch gemacht, es steht kurz vor der Insolvenz.

Die Studierenden sollen Maßnahmen entwickeln, die zu einer Sanierung des Unternehmens führen. Diese Maßnahmen müssen mit ihren Auswirkungen bis in die Bilanz und eine mögliche Wertsteigerung berechnet werden.

Inhaltsübersicht

  • E-learning-Modul: Vorstellung des Unternehmens.
  • Thema 1. Hausarbeit: Entwickeln Sie Maßnahmen für die Sanierung des Unternehmens. Priorisieren Sie diese Maßnahmen mithilfe plausibler Einschätzungen.
  • Während der Bearbeitung der Hausarbeit können die Studierenden den Dozenten per E-Mail zu unklaren Fragestellungen befragen, die ebenfalls per E-Mail beantwortet werden. Dieses gilt auch für die folgenden Hausarbeiten. Zugelassen sind für die erste Hausarbeit maximal 7 Fragen, für alle weiteren Arbeiten maximal 5 Fragen. Die Hausarbeiten werden per E-Mail an den Dozenten abgegeben, der diese bewertet.
  • Thema 2. Hausarbeit: Erstellen Sie eine neue Investitionsplanung. Berechnen Sie die betriebswirtschaftlichen Folgen dieser Investitionsplanung (Wertsteigerung, Bilanz, GuV, Cashflow)
  • Thema 3. Hausarbeit: Überarbeiten Sie das Produktportfolio des Unternehmens. Berechnen Sie erneut die betriebswirtschaftlichen Folgen.
  • Eventuell Bearbeitung eines 4. Themas: Prüfen Sie, ob eine Konzentration der Produktion auf ein Werk sinnvoll ist.

Verantwortlich
Prof. Dr. Klaus Mentzel

Voraussetzungen & Vorkenntnisse
Modul Betriebswirtschaftslehre 2

Didaktik
Die Studierenden bearbeiten die Hausarbeiten in Gruppen zu jeweils 4-5 Studierenden. Die Kommunikation mit dem Dozenten kann via E-Mail oder über ein Forum erfolgen.

Leistungsnachweis
3-4 Hausarbeiten

Online-Kurs

  • Vorstellung des Unternehmens »Coming Star«

Modul Software-Management 2

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Es wird eine Einführung in das Softwaremanagement gegeben. Softwaremanagement unterscheidet sich vom Management anderer Ingenieurbereiche. Diese Unterschiede gegenüber Entwicklungen anderer Disziplinen sind für einen Außenstehenden nur schwer zu erkennen. Daher scheitern viele Manager aus anderen Branchen, wenn sie das Management von Softwareentwicklungen versuchen. Viele Softwaremanager sind von Managementideen geprägt, die aus typischen Produktionsprozessen stammen. Wegen der Besonderheiten einer Softwareentwicklung ist mehr Management als bei Produktionsprozessen erforderlich, nicht weniger. Dennoch gelten allgemeine Management-Prinzipien auch beim Softwaremanagement. Am Anfang werden daher Prinzipien dargestellt, die für jeden Manager gelten. Anschließend wird auf die spezifischen Probleme und Möglichkeiten beim Management von Softwareentwicklungen eingegangen. Es werden die Grundlagen vermittelt, die beherrscht werden müssen, wenn ein Softwareentwickler aus der Fachlaufbahn nach und nach ausscheidet und über das Softwareprojektmanagement zum Softwaremanager aufsteigt.

Zusätzlich werden aktuelle Themen behandelt wie Outsourcing und globale Softwareentwicklung.

Der Studierende weiß anschließend auf welche Punkte er als Softwaremanager achten muss, welche Spezialitäten es im Softwaremanagement zu beachten gilt.

Inhaltsübersicht

  • Allgemeines Management
    • Die Charakteristika des Managements
    • Die Prinzipien des Managements
    • Die Führungsaufgaben des Managements
    • Die Instrumente des Managements
  • Softwaremanagement
    • Softwaremanagement - Was ist anders?
    • Strategie und Taktik
    • Softwareökonomie
    • Einführung von Innovationen
    • Outsourcing
    • Globale Softwareentwicklung
    • Risiken managen
    • Maße definieren, einführen und anwenden
    • Projekte planen und kontrollieren
    • Konfigurationen und Änderungen managen

Verantwortlich
Prof. Dr. Helmut Balzert

Voraussetzungen & Vorkenntnisse
Modul Grundlagen der Informatik 2

Literatur

  • Buch: Lehrbuch der Software-Technik - Softwaremanagement von Helmut Balzert, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2008, 2. Auflage

Weiterführende Literatur

  • Malik, Fredmund; Führen, Leisten, Leben - Wirksames Management für eine neue Zeit, 4. Auflage 2000, Stuttgart, Deutsche Verlags­Anstalt, 2000.
  • Malik, Fredmund; Management - Das A und O des Handwerks, 1. Auflage, Frankfurt, Frankfurter Allgemeine Buch, 2005.
  • DeMarco, Tom; Lister, Timothy; Bärentango - Mit Risikomanagement Projekte zum Erfolg führen, München Wien, Carl Hanser Verlag, 2003.
  • Ebert, Christof; Dumke, Reiner; Software Measurement - Establish, Extract, Evaluate, Execute, Berlin, Springer, 2007.

Online-Kurs

  • Softwaremanagement und Allgemeines Management

Hinweis
Bei der Präsenzklausur sind keine Hilfsmittel zugelassen.


Modul Text Mining

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Am Beispiel der automatischen semantischen Analyse von Text soll ein wichtiger Anwendungsbereich der Web- und Medien-Informatik kennen gelernt und praktisch erarbeitet werden. Die Studierenden sollen die Grundlagen des Text Mining verstehen, textorientierte Algorithmen anwenden und deren Nutzen bei der Entwicklung von Wissensmanagementlösungen beurteilen lernen.

Inhaltsübersicht

  • Wissen und Text
  • Grundlagen der Bedeutungsanalyse
  • Textdatenbanken
  • Sprachstatistik (Zipf’sche Gesetze, bedingte Wahrscheinlichkeiten, Kookkurrenzen, small worlds)
  • Clustering
  • Musteranalyse
  • Hybride Verfahren
  • Beispielanwendungen

Verantwortlich
Prof. Dr. Gerhard Heyer

Voraussetzungen & Vorkenntnisse

  • Modul Statistik
  • Modul Data Warehouse und Data Mining (Empfohlen, aber keine Pflicht)

Literatur

  • Buch: Text Mining: Wissensrohstoff Text von G.Heyer, U. Quasthoff und T. Wittig, W3L-Verlag, Herdecke, 2006

Weiterführende Literatur

  • Berry, Michael M.; Survey of Text Mining, Springer, 2003.

Online-Kurse

  • Text Mining

Modul Web-Anwendungen 1

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Das Modul beginnt mit einem Schnelleinstieg in HTML 5 und zeigt, wie Sie eine eigene Homepage entwickeln können. Im Schnelleinstieg wird bereits auf die HTML-Zusatzsprache CSS (cascading style sheets) hingewiesen, die es ermöglicht, die Darstellung Ihrer Website festzulegen. Sie erstellen Ihre ersten HTML-Dateien zunächst mit einem Editor.

Nach dem Schnelleinstieg wird eine Fallstudie Web-Anzeigenmarkt schrittweise entwickelt und gezeigt, wie sie in HTML programmiert wird.

Sie lernen die Unterschiede zwischen HTML 5 und XHTML kennen. Intensiv werden jetzt weitergehende Eigenschaften von CSS behandelt und auf die Fallstudie angewandt.
Schwerpunkt sind anschließend die wichtigen HTML 5-Befehle für Tabellen, Rahmen und Formulare. Alle Eigenschaften werden wieder an der Fallstudie demonstriert.

Nachdem alle wichtigen Spracheigenschaften von HTML 5 und CSS vorgestellt wurden, wird nun gezeigt, was bei einer systematischen Erstellung einer Website zu beachten ist.

Ein Schnelleinstieg in JavaScript gibt einen kurzen Einblick in die Möglichkeiten, die diese Scriptsprache bietet.

Die wichtigsten Entscheidungen, die bei der Entwicklung einer Website in welcher Reihenfolge zu fällen sind, bilden den Abschluss des Kurses.

Inhaltsübersicht

  • Schnelleinstieg
  • Web-Anwendungen - Grundlagen
  • HTML & XHTML - Grundlagen
  • Web-Anzeigenmarkt (Stufe 1)
  • Multimedia-Inhalte einbinden
  • CSS-Grundlagen
  • Web-Anzeigenmarkt (Stufe 2)
  • Tabellen mit HTML & CSS
  • Formulare mit HTML & CSS
  • Web-Anzeigenmarkt (Stufe 3)
  • JavaScript
  • Vertiefung HTML 5
  • Vertiefung CSS
  • Barrierefreiheit
  • Web-Anzeigenmarkt & Barrierefreiheit

Verantwortlich
Dr.-Ing. Sandra Krüger

Voraussetzungen & Vorkenntnisse
Modul Web-Programmierung

Literatur

  • Buch: HTML 5, XHTML & CSS von Sandra Krüger und Helmut Balzert, W3L-Verlag, Herdecke, 2. Auflage, 2011

Ergänzende und weiterführende Literatur

  • S. Münz, Professionelle Websites, Addison Wesley, München, 2005

Online-Kurs

  • HTML 5, XHTML & CSS

Modul Web-Anwendungen 2

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Dieses Modul zeigt, wie mit wenigen Grundkonzepten von JSP schon komplette Web-Anwendungen erstellt werden können. Dabei leitet das Modul von Anfang an dazu an, auf eine klare und modulare Struktur von Web-Anwendungen zu achten. Der Lernende erarbeitet sich alle grundlegenden Sprachelemente von JSP und versteht wie Java-Servlets die technische Basis von JSP bildet. Der Studierende weiß nach Durcharbeiten des Moduls wie Formularanwendungen, Benutzeridentifikation mit Hilfe von Cookies sowie Sitzungen realisiert werden. Er kennt dann auch die Probleme, die durch Nebenläufigkeit entstehen, und wie diese gelöst werden. Die Kenntnis von Architekturen für Web-Anwendungen befähigen den Lernenden eigene Web-Anwendungen erweiterbar zu konzipieren. Weiterführende JSP-Techniken wie die Expression Language, JSTL und Custom Tags werden behandelt, wonach er weiß, welche Techniken in welchen Situationen Vorteile bringen. Beim Studieren des Moduls werden die Vorgehensweisen für die praktische Fehlersuche in JSP-Seiten vermittelt. Die Fallstudie Web-Anzeigenmarkt demonstriert die Anwendung aller JSP-Techniken und vertieft das Verständnis für das Zusammenspiel dieser Techniken. Für die Darstellung von Zusammenhängen zwischen Komponenten der Beispiele und das Veranschaulichen von Abläufen wird konsequent UML eingesetzt, wodurch der Studierende eine systematische Dokumentation des Entwurfs von Web-Anwendungen lernt.

Inhaltsübersicht

  • Eclipse: Dynamische Websites
  • Einführung in BOUML
  • Web-Anwendungen - Grundlagen
  • JSP - Grundlagen 1
  • Servlets: Basis von JSPs
  • JSP-Fehlersuche
  • JSP - Grundlagen 2
  • JavaBeans
  • Cookies
  • JSP-Sitzungen
  • Lebenszyklen & Nebenläufigkeit
  • Architektur von Web-Anwendungen
  • Fallstudie Web-Anzeigenmarkt
  • JSP-Versionen und weitere JSP-Techniken
  • Ausblick

Verantwortlich
Prof. Dr. Dieter Wißmann

Voraussetzungen & Vorkenntnisse
Modul Web-Anwendungen 1

Literatur

  • Buch: JavaServer Pages von Dieter Wißmann, W3L-Verlag, Herdecke, 2009, 2. Auflage
  • Quick Reference Map JSP von Helmut Balzert

Ergänzende und weiterführende Literatur

  • H. Vonhoegen, Einstieg in JavaServerPages 2.0, Galileo Press, Bonn, 2004

Online-Kurse

  • JavaServer Pages

Modul Aktuelle Webtechniken

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Der Studierende lernt die grundlegenden Konzepte des JSF-Rahmenwerks kennen und kann sie bei der Erstellung von Web-Anwendungen problemgerecht einsetzen. Nach Durcharbeitung dieses Moduls ist der Studierende in der Lage, dynamische Websites mit JSF zu programmieren.

Inhaltsübersicht
Zielsetzung ist es, dem Studierenden einen möglichst schnellen Einstieg zu ermöglichen und daher schon früh praktische Beispiele zu verwenden, die dann als Basis für die Erklärungen herangezogen werden. Schon nach dem zweiten Kapitel soll der Studierende im Optimalfall eine einfache JSF-Anwendung selbstständig entwickeln können. Die Beispielanwendungen entspringen alle dem Themenkomplex »Kundenverwaltung«. Im Laufe des Buches werden immer mehr Teile dieser (fiktiven) Kundenverwaltung entwickelt. Vom Login bis zum Editieren einzelner Benutzer. Dabei wird immer zur Praxis Bezug genommen und z.B. erklärt, welche Möglichkeiten es gibt, in JSF das Master/Detail-Muster zu implementieren und wann welche Möglichkeit sinnvoll sein könnte. Später werden auch abstraktere Konzepte erklärt, wie das Implementieren eines eigenen VariableResolvers und das Implementieren eigener JSF-Komponenten. Bekannte Erweiterungen wie Facelets und Ajax4JSF finden ebenfalls Erwähnung.

Verantwortlich
Marcel Urbanek

Voraussetzungen & Vorkenntnisse

  • Modul Grundlagen der Informatik 3
  • Modul XML
  • Modul Web-Anwendungen 2

Literatur

  • Buch: JavaServer Faces - JSF verstehen und praktisch einsetzen von Marcel Urbanek, W3L-Verlag, Herdecke, 2010

Weiterführende Literatur

  • Kito Mann , JavaServer Faces in Action, Manning, 2004

Online-Kurs

  • JavaServer Faces

Skriptsprachen

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Aufbauend auf die Kenntnisse der strukturierten, prozeduralen und objektorientierten Programmierung in Java sowie der Entwicklung von Webseiten unter Einsatz der Websprachen HTML, XHTML und CSS wird der Studierende in diesem Modul in die Lage versetzt, Client-Programme innerhalb von Webseiten zu entwickeln. Die Teilnehmer lernen JavaScript als ideale Ergänzung zu HTML und CSS kennen. Neben den grundlegenden Konzepten und Besonderheiten von JavaScript geht es auch um technische Aspekte. Zahlreiche Praxisbeispiele und Übungen zeigen Ihnen die Einsatzmöglichkeiten, jedoch auch die Probleme und Grenzen von JavaScript.

Auch das DOM und DHTML finden dabei Berücksichtigung.

Inhaltsübersicht

  • JavaScript als Websprache
  • Sprachkonzepte
  • Event-Handling
  • Das Objektmodell
  • Formular-Scripting
  • Cookies
  • DOM und DHTML

Verantwortlich
Olaf Benten

Voraussetzungen & Vorkenntnisse
Modul Web-Programmierung

Literatur

  • Buch: JavaScript für Profis von Olaf Benten, W3L-Verlag, Herdecke, 2011

Ergänzende Literatur

  • Beginning JavaScript, 4th edition 2010, Paul Wilton/Jeremy McPeak, Wrox Verlag
  • Secrets of the JavaScript Ninja, 2009, John Resig, Manning Publications
  • Head First JavaScript, 5. Auflage 2008, Michael Morrison, O’Reilly Verlag
  • JavaScript - Das umfassende Referenzwerk, 5. Auflage 2007, David Flanagan, O’Reilly Verlag

Online-Kurs

  • JavaScript

Nichtsequenzielle Programmierung

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Es werden die Konzepte der nebenläufigen und verteilten Programmierung vorgestellt. Die Konzepte werden für konkrete Beispiele in der UML 2 modelliert und in Java realisiert und getestet. Besonderer Wert wird auf ein vertieftes Verständnis gelegt. Daher werden die Hintergründe der nebenläufigen und verteilten Programmierung beschrieben. Der Studierende ist anschließend in der Lage eigene nichtsequenzielle Programme zu entwerfen und in Java zu implementieren.

Inhaltsübersicht

  • Nebenläufigkeit: Schnelleinstieg
  • Multi-threaded-Anwendungen in Java
  • Synchronisation und Verklemmungen
  • Swing-GUIs und Nebenläufigkeit
  • Klassen für nebenläufige Anwendungen in Java 5
  • UML-Modellierung nebenläufiger und verteilter Anwendungen
  • OO-Konzepte für verteilte Anwendungen
  • Java-RMI in der Praxis
  • Entwurfsmuster für verteilte OO-Anwendungen
  • Fallstudie: verteiltes Lagerverwaltungssystem

Verantwortlich
Dr. Doga Arinir

Voraussetzungen & Vorkenntnisse
Modul Grundlagen der Informatik 3

Literatur

  • Buch: Java: Nebenläufige & verteilte Programmierung von Peter Ziesche und Doga Arinir, 2. Auflage, W3L-Verlag, Herdecke, 2010

Weiterführende Literatur

  • Grosso, William; Java RMI, 1, O’Reilly, 2002.
  • Lea, Doug; Concurrent Programming in Java, 2, Addison-Wesley,1999.
  • Silberschatz, Abraham; Galvin, Peter; Gagne, Greg; Operation System Concepts, 6. Auflage, John Wiley & Sons, 2002

Online-Kurs

  • Java: Nebenläufige & verteilte Programmierung

Grundlagen der Informatik 4

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Aufbauend auf den Kenntnissen zur strukturierten und objektorientierten Programmierung in Java wird der Studierende in diesem Modul in die Lage versetzt, die wichtigsten Algorithmen und Datenstrukturen kennenzulernen und in eigenen Programmen einzusetzen.

Inhaltsübersicht

  • Algorithmen und Datenstrukturen
    • Komplexität von Algorithmen
      • Definition der Komplexität von Algorithmen
      • Empirische Bestimmung der Komplexität eines Algorithmus
    • Rekursion
      • Definition einfacher Rekursion
      • Umsetzen einer Syntaxdefinition in eine rekursive Methode
      • Das Prinzip »Teile und Herrsche«
      • Fallstricke bei rekursiven Methoden
    • Listen
      • Spezifikation einer Liste
      • Arraylisten
      • Verkettete Listen
      • Iteratoren
      • Listen betreffende Schnittstellen und Klassen der Javaplattform
    • Die Datenstrukturen Lifo und Fifo
      • Stack
      • Warteschlangen
    • Heap und Prioritätswarteschlangen
      • Heap
      • Heapsort
      • Prioritätswarteschlangen
    • Binäre Suchbäume
      • Spezifikation und Implementierung binärer Suchbäume
      • Ausgeglichene binäre Suchbäume
      • Die Klassen TreeMap und TreeSet der Javaplattform
    • Hashing
      • Idee des Hashing
      • Offenes Hashing
      • Geschlossenes Hashing
      • Weitere Hashverfahren
      • Die Klassen HashMap und HashSet der Javaplattform
      • Weitere »Hash-Klassen« der Javaplattform

Verantwortlich
Prof. Dr. Manfred Meyer

Voraussetzungen & Vorkenntnisse

  • Modul Grundlagen der Informatik 3
  • Modul SQL und relationale Datenbanken

Literatur

  • Buch: Java: Algorithmen und Datenstrukturen von Manfred Meyer, W3L-Verlag, Herdecke, 2011

Weiterführende Literatur

  • Cormen T., Leiserson C., Rivest R., Introduction to Algorithms, Cambridge: The MIT Press 1990, 1028 S.;
    Ausführliche Behandlung der Algorithmik, der Theorie der Algorithmen und verschiedener Algorithmengebiete.
  • Harel D., Algorithmics - The Spirit of Computing, Wokingham: Addison-Wesley,1987, 425 S.
    Ausführliche Behandlung der Algorithmik und der Theorie der Algorithmen.
  • Manber U., Introduction to Algorithms - A Creative Approach, Reading: Addison-Wesley 1989, 478 S.
    Ausführliche Behandlung der Algorithmik und der Theorie der Algorithmen.
  • Ottmann T. (Hrsg.), Prinzipien des Algorithmenentwurfs, Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag 1998, 228 S. mit 2 CD-ROMs.
    Multimedial aufbereitete Themen aus dem Gebiet Algorithmen und Datenstrukturen.
  • Ottmann T., Widmayer P., Algorithmen und Datenstrukturen, Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag, 3. Auflage 1996, 696 S.
    Behandlung folgender Algorithmengebiete: Sortieren, Suchen, Hashverfahren, Bäume, Manipulation von Mengen, geometrische Algorithmen, Graphenalgorithmen.
  • Sedgewick R., Algorithms, Reading: Addison-Wesley 1989, 2nd edition, 660 S.
    Behandlung folgender Algorithmengebiete: Sortieren, Suchen, Verarbeitung von Zeichenketten, geometrische Algorithmen, Graphenalgorithmen, mathematische Algorithmen.

Online-Kurs

  • Java: Algorithmen und Datenstrukturen

Modul Webdesign & Web-Ergonomie

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Dieses Modul behandelt Webdesign und Web-Ergonomie als zwei gleichberechtigte Schwerpunkte. Erst die gelungene Synthese von beiden führt zu wirklich guten Websites. Sie lernen Schritt für Schritt, wie Sie eine professionell aussehende und gut bedienbare Website gestalten. Im ersten Schritt sind globale Entscheidungen für die gesamte Website zu treffen, z.B. ob Frames zu verwenden sind oder nicht. Damit eine gut benutzbare Website entsteht, müssen in den folgenden Schritten die Navigation und die Dialogführung benutzergerecht konzipiert werden. Im nächsten Schritt wird das Layout für die einzelnen Webseiten erstellt. Neben den normalen Inhaltsseiten spielt die Startseite eine besondere Rolle. Nachdem die Struktur der Website und das Seitenlayout feststehen, muss die Farbpalette gewählt werden. Webseiten bestehen überwiegend aus Texten und Bildern. Die nächsten beiden Schritte beschäftigen sich daher mit der Textgestaltung und Bildern im Web. Um Formulare und Tabellen ergonomisch zu gestalten, werden zunächst die zugrundeliegenden ergonomischen Prinzipien eingeführt und dann deren Anwendung gezeigt. Alle gestalterischen Vorschläge und Konzepte werden anhand von Beispielen und realen Websites verdeutlicht. Zur Vertiefung und um den Übergang zur praktischen Arbeit zu erleichtern, enthält dieser Modul zusätzlich die Fallstudie Web-Anzeigenmarkt.

Der Studierende ist anschließend in der Lage, Websites bezogen auf Gestaltung und Ergonomie zu beurteilen, mit Webdesignern und Web-Ergonomen zu kommunizieren, Aufträge für diese zu spezifizieren und abzunehmen und selbst kleinere Websites optisch und ergonomisch gut zu gestalten.

Inhaltsübersicht

  • Webdesign und -Usability: Einführung
  • Konzeption & Planung einer Website
  • Informationsarchitektur
  • Dialogführung & Navigation
  • Webseiten-Design
  • Farben im Web
  • Texte im Web
  • Bilder im Web
  • Multimedia im Web
  • Formulare & Tabellen
  • Barrierefreiheit
  • Fallstudie: Ökostromanbieter

Verantwortlich
Prof. Dr. Heide Balzert / Prof. Dr. Uwe Klug

Voraussetzungen & Vorkenntnisse
Modul Web-Programmierung (wünschenswert, aber nicht unbedingte Voraussetzung)

Literatur

  • Buch: Webdesign & Web-Usability, 2. Auflage von Heide Balzert, Uwe Klug, Anja Pampuch, W3L-Verlag, Herdecke, 2009

Ergänzende Literatur

  • P. Lynch, S. Horton, Web Style Guide, 2nd Edition, Yale University Press, 2001
  • J. Nielsen, H. Loranger, Web Usability, Addison Wesley, München, 2006

Online-Kurse

  • Webdesign & Web-Usability

Modul Multimedia

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Ziel dieses Moduls ist es, systematisch die grundlegenden Konzepte unterschiedlicher dynamischer Medien und deren Einbindung - insbesondere in Web-Seiten - zu vermitteln. Dabei geht es auch um die Art der Digitalisierung und Komprimierung von audio-visuellen Medien sowie die Programmierung von Animationen z.B. mit Flash oder Silverlight.. Es werden einige der zur Bearbeitung dieser Medien notwendigen Software-Werkzeuge vorgestellt. Neben den technischen Einzelheiten stehen die Aufgabenangemessenheit und die Gestaltungsmöglichkeiten des jeweiligen Mediums im Mittelpunkt.

Anhand zahlreicher Beispiele werden die unterschiedlichen Medienformate demonstriert, z.B. Text, Pixel-, 2D-, 3D-Grafik, Animationen, Audio, Video. Dieses Wissen - verbunden mit den praktischen Übungen am Computersystem - soll den Studierenden befähigen, professionell Web-Seiten mit dynamischen Medien problemgerecht zu gestalten, zu entwickeln, zu analysieren, zu überprüfen und adäquat einzusetzen.

Der Studierende weiß anschließend, wie man solche Medien programmiert bzw. mit Werkzeugen erstellt und bearbeitet. Außerdem besitzt er grundlegende gestalterische Kenntnisse, damit er Auftragnehmer beauftragen, steuern und überwachen kann, solche Medien zu erstellen oder zu konzipieren. Hinzu kommt die Fähigkeit, solche Medien softwareergonomisch, softwaretechnisch und gestalterisch in GUIs - vorwiegend in Webseiten - zu integrieren.

Inhaltsübersicht

  • Bild
  • Audio
  • Video
  • 2D-Animationen mit Flash
  • 3D-Animationen mit VRML
  • Einsatz dynamischer Medien

Verantwortlich
Prof. Dr. Maximilian Eibl

Voraussetzungen & Vorkenntnisse
Modul Webdesign & Web-Ergonomie

Literatur

  • Buch: Dynamische Medien von Maximilian Eibl, W3L-Verlag, Herdecke, 2011

Ergänzende Literatur

  • Peter A. Henning: Taschenbuch Multimedia, Hanser Fachbuchverlag (2003)
  • Joey Lott: Flash 8 Cookbook, O'Reilly Media, 2006
  • Sascha Kersken, Praxiswissen Flash 8. oreillys basics, 2006

Online-Kurse

  • Dynamische Medien

Hinweis: Für die Bearbeitung dieses Moduls sollten Sie beachten, dass die benötigten Programme - falls nicht vorhanden - als Trial-Versions bei Adobe heruntergeladen werden können. Diese haben eine Gültigkeit von 30 Tagen! Im Kurs finden Sie die entsprechenden Download-Links.


Computernetze

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Das Lernziel des Moduls »Computernetzwerke« ist das breite Grundverständnis der in Netzwerken eingesetzten Konzepte und Techniken sowie deren Zusammenwirken:

  • Breites Grundverständnis von Netzwerkstrukturen; Zuordnung zu deren Nutzungskontexten.
  • Vertieftes Verständnis der Motivation zur Bildung von Schichten, Protokollen, Schnittstellen und Diensten.
  • Hier insbesondere das vertiefte Verständnis des ISO/OSI-Referenzmodells und dessen Design-Aspekten; Gegenüberstellung zum TCP- oder Internet-Modell.
  • Vertieftes Verständnis der Bitübertragungsschicht, der physikalischen Grundlagen der Informationsübertragung sowie der heute üblichen Übertragungsmedien (Kabel, Lichtwellenleiter, Funk).
  • Vertieftes Verständnis der Sicherungsschicht insbesondere der Designaspekte, Rahmenerstellung, Fehlererkennung und Fehlerkorrektur.
  • Breites Grundverständnis der MAC-Teilschicht, der grundsätzlichen Problemstellung der Kanalzuordnung und deren grundsätzlichen Lösungsansätze; Vertiefung bezüglich Mehrfachzugriffsprotokollen und Switching.
  • Vertieftes Verständnis der Aufgaben der Vermittlungsschicht, der der sich daraus ergebenen Designaspekte, Routing-Grundlagen, Lastüberwachungs- und Laststeuerungsgrundlagen; Konzepte der Vermittlungsschicht im Internet.
  • Breites Grundverständnis der Transportschicht, deren grundsätzlicher Aufgabenstellung, Dienstqualitäten sowie Verbindungsmanagement.
  • Breites Grundverständnis der Sitzungs- und Darstellungsschicht, Verschlüsselung und Authentifizierung sowie der Netzsicherheit. Grundsätzliches Verständnis der Unterschiede der Aufgaben der Sitzungs- und Darstellungsschicht mit den Konzepten des Internets. Grundsätzliche Einordnung und Verständnis der Basiskonzepte der Middlewarearchitekturen CORBA und Webservices.
  • Breites Grundverständnis der Protokolle der Anwendungsschicht, insbesondere DNS, http sowie E-Mail.

Inhaltsübersicht

  • Schnelleinstieg Computernetze
    • Netzwerkkarte
    • Adressierung der Computer im Internet
  • Server & Clients
    • Praxis: Benutzerverwaltung
    • Server
    • Clients
    • Netzwerkarchitekturen
    • Endgeräte in Computernetzwerken
  • Praxis: Netzwerkadapter installieren (opt.)
  • Praxis: Heimnetzwerk einrichten (opt.)
  • Netzwerkschichten & Protokolle
    • Verfahren der Netzwerkkommunikation
    • Adressierung
  • Netzwerkprotokolle & -dienste im Detail
    • Kontrollmechanismen bei der Datenübertragung
    • Protokolle in der Anwendungsschicht
    • Protokolle der Transport- & Vermittlungsschicht
  • Kabelnetze & Ethernet
    • Aktive Netzwerkkomponenten
    • Alternativen zu Ethernet
  • Drahtlose Techniken
    • WLAN-Grundlagen
    • Medienzugriff im WLAN
    • WLAN-Betriebsarten
    • WLAN-Geräte
    • Bluetooth
  • WLAN-Praxis & -Sicherheit
    • WLAN-Absicherung
    • WLAN verschlüsseln
  • dLAN-Netzwerk über Stromleitung
  • Internetzugang
    • Highspeed-Internet

Verantwortlich
Olaf Benten

Voraussetzungen & Vorkenntnisse
keine

Literatur

  • Buch: Basiswissen Computernetze von Olaf Benten, W3L-Verlag, Herdecke, 2010

Weiterführende Literatur

  • Larry L. Peterson, Bruce S. Davie: Computernetze, dpunkt.verlag, 2007
  • Andrew S. Tanenbaum, Computernetzwerke, Pearson Studium, 2003

Online-Kurse

  • Basiswissen Computernetze

Rechnerstrukturen und Betriebssysteme

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Ziel des Moduls ist die Vermittlung eines Basisverständnisses für den Aufbau, die Funktionsweise und Organisation von Computern. Das Basiswissen in diesem Modul umfasst trotzdem die gesamte Bandbreite der Hardware und Software. Nach Abschluss des Moduls ist der Studierende in der Lage, einfache digitale Schaltungen zu entwerfen und zu verstehen, die die Grundlage eines jeden aktuellen Mikroprozessors bilden. Er versteht, wie Maschinensprach-Instruktionen aktueller Prozessoren abgearbeitet werden, und erhält eine Einführung in grundlegende Begriffe, die zur Programmierung besonders optimierten Codes auch mit Hochsprachen und zur Fehlersuche in Maschinencode notwendig sind (z. B. Register, Registerbänke, Cache, Pipelining).

Weiterhin wird eine Einführung in Aufbau und Organisationsprinzipien aktueller Betriebssysteme gegeben. Dieses Wissen hilft dem Studierenden, Einschränkungen und auftretende Fehler von Betriebssystemen zu verstehen, ggf. damit umzugehen und eigene Programme effizienter zu gestalten (bspw. in welchen Fällen sind Threads bzw. Prozesse zur parallelen Problembearbeitung vorteilhaft).

Inhaltsübersicht

  • Informationen und Zahlen
  • Schaltalgebra bzw. Boole’sche Algebra
    • Aussagen
    • Boole’sche Ausdrücke
    • Normalformen
    • Boole’sche Funktionen
    • Minimierung Boole’scher Funktionen
    • Zusammenfassung der Umformungsregeln
  • Schaltnetze
    • Grundelemente digitaler Schaltungen
    • Aufbau von Schaltnetzen
    • Basisschaltnetze
    • Realisierungsformen eines Schaltnetzes
  • Schaltwerke
    • Rückkopplungsschleifen
    • Flipflops
    • Steuerwerke
  • Prozessorarchitekturen
    • Die Grundstruktur eines Mikroprozessors
    • Das Rechenwerk des Mikroprozessors
    • Das Steuerwerk des Mikroprozessors
    • Befehlsabarbeitung
    • Programmabarbeitung
    • Architekturtypen
    • Optimierungskonzepte
    • Koprozessoren
    • Multiprozessorsysteme
    • Cache-Speicher
    • Ein-/Ausgabe-Komponenten
  • Betriebssysteme
    • Aufgaben eines Betriebssystems
    • Prozessverwaltung
    • Hauptspeicherverwaltung
    • Dateiverwaltung
    • UNIX als Beispiel

Verantwortlich
Prof. Dr. Djamshid Tavangarian

Voraussetzungen & Vorkenntnisse
keine

Literatur

  • Buch: Basiswissen Rechnerstrukturen & Betriebssysteme von D. Tavangarian und D. Versick, W3L-Verlag, Herdecke, 2008

Weiterführende Literatur

  • Oberschelp, W.; Vossen, G.: Rechneraufbau und Rechnerstrukturen, Oldenbourg-Verlag, 2006
  • Brause, R.: Betriebssysteme. Grundlagen und Konzepte, Springer, Berlin, 2008

Online-Kurse

  • Basiswissen Rechnerstrukturen & Betriebssysteme

Modul IT-Sicherheit

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
Ziel dieses Moduls ist es, in die Problematik des Schutzes von Netzen und Daten einzuführen und die grundlegenden Schutzkonzepte vorzustellen. Als technische Basis der betrachteten Netze steht dabei die Internet-Technik im Vordergrund, wobei der Schutz vor Hackern und Viren sowie der Schutz der Vertraulichkeit von zentraler Bedeutung sind. Die vermittelten Inhalte umfassen sowohl kryptologische Grundlagen als auch bei der praktischen Umsetzung verwendete Protokolle. Die Studierenden kennen anschließend insbesondere die Grundfunktionalitäten von Firewall- und Verschlüsselungssystemen und sind befähigt, die Sicherheit eines Systems zu beurteilen.

Inhaltsübersicht

  • Gefahren, Angriffe, Risiken
    • Problemstellung, Eingrenzung
    • Sicherheit für Computersysteme und -netze
    • Unsicherheit des Internet
    • Software-Anomalien
  • Kryptologische Verfahren und Protokolle
    • Symmetrische Verfahren
    • Asymmetrische Verfahren
    • Verschlüsselung
  • Authentifizierung
    • Digitale Unterschriften
    • Trusted Third Parties und Zertifikate
  • Authentifikation und Zugriffskontrolle
    • Authentifikation durch Wissen
    • Nutzung von Chipkarten
    • Biometrische Techniken
    • Objektschutz
    • Rechtevergabe
  • Sicherheit in Netzen
    • Firewalls
    • OSI-Sicherheitsarchitektur
    • Sichere Kommunikation
    • Sichere Anwendungsdienste

Verantwortlich
Prof. Dr. Werner Poguntke

Voraussetzungen & Vorkenntnisse
Modul Angewandte Mathematik (Sollte parallel oder vorher belegt werden)

Literatur

  • Buch: IT-Sicherheit von Werner Poguntke, 2. Auflage, W3L-Verlag, Herdecke, 2010

Weiterführende Literatur

  • Eckert, Claudia; IT-Sicherheit, München, Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, 2001
  • Fuhrberg, Kai; Internet-Sicherheit, München, Hanser-Verlag, 2000
  • Menezes, Alfred J. van Oorschot, Paul C. Vanstone, Scott A.; Handbook of applied cryptography, Boca Raton, CRC Press, 1997
  • Pohlmann, Norbert; Firewall-Systeme, Bonn, mitp, 2003.
  • Schwenk, Jörg; Sicherheit und Kryptographie im Internet, Braunschweig/Wiesbaden, Vieweg, 2002

Online-Kurse

  • IT-Sicherheit

Angewandte Mathematik

Studienbereich
Bachelor-Studienabschnitt, Wahlfach, Wahlkatalog 2, Empfohlenes Semester: 6. Semester

Fach
Vertiefung

Anzahl LP
5

Ziele
In diesem Modul werden drei ausgewählte Bereiche der angewandten Mathematik etwas genauer vorgestellt. Dabei handelt es sich konkret um die numerische Mathematik (Entwicklung und Analyse effizienter Algorithmen zur Lösung mathematischer Probleme), die Computer-Grafik (Generierung und Implementierung realitätsnaher geometrischer Formen und Modelle) sowie die Kryptographie (Entwurf schneller diskreter Verfahren zum Ver- und Entschlüsseln von Informationen). Das entscheidende Kriterium für die Festlegung auf die genannten Schwerpunkte war die so deutlich werdende Breite des Gebiets der angewandten Mathematik und natürlich die besondere Relevanz der angerissenen drei Bereiche in Hinblick auf die Informatik. Ein wichtiges Ziel bei der Bearbeitung dieses Moduls ist, die Studierenden in die Lage zu versetzen, wichtige mathematiknahe Strategien mit Bezug zur Informatik zu kennen, anwenden und zumindest prinzipiell implementieren zu können. Im Detail werden folgende Themen behandelt, wobei die geklammerten Gebiete nicht prüfungsrelevant sind.

Inhaltsübersicht

  • Zahldarstellungen und Fehleranalyse
  • Elementare Iterationsverfahren
    • Banachscher Fixpunktsatz im Eindimensionalen
    • Newton- und Sekanten-Verfahren
    • Heron-Verfahren
    • Abstiegs-Verfahren
    • Dividierte-Differenzen-Verfahren
    • Trapez- und Simpson-Regel
    • Normen und Folgen im Mehrdimensionalen
    • Banachscher Fixpunktsatz im Mehrdimensionalen
    • Gesamtschritt- und Einzelschritt-Verfahren
    • (SOR-Verfahren)
    • (Von Mises-Geiringer-Verfahren)
  • Grafische Visualisierungstechniken
    • Polynomiale Interpolation und Approximation
    • Bilineare Interpolation über Rechtecken
    • Gourand-Schattierung über Rechtecken
    • Phong-Schattierung über Rechtecken
    • Transfinite Interpolation über Rechtecken
    • Polynomiale Approximation über Rechtecken
    • Lineare Interpolation über Dreiecken
    • Gourand-Schattierung über Dreiecken
    • Phong-Schattierung über Dreiecken
    • (Transfinite Interpolation über Dreiecken)
    • (Polynomiale Approximation über Dreiecken)
  • Grundlegende Verschlüsselungsverfahren
    • Gruppen, Ringe, Körper
    • Spezielle endliche Körper
    • Satz von Fermat und Euler
    • Euklidischer Algorithmus
    • Einwegfunktionen
    • Diffie-Hellman-Verfahren
    • RSA-Verfahren
    • Vernam-Verfahren
    • DES-Verfahren
    • AES-Verfahren
    • (Elliptische Kurven -EC-)
    • (Diffie-Hellman-Verfahren via EC)

Verantwortlich
Prof. Dr. Burkhard Lenze

Voraussetzungen & Vorkenntnisse

  • Modul Mathematik für Informatiker
  • Modul Grundlagen der Informatik 3

Literatur

  • Buch: Basiswissen Angewandte Mathematik von Burkhard Lenze, W3L-Verlag, Herdecke, 2007

Ergänzende Literatur
Literatur zur Numerik:

  • P. Deuflhard, A. Hohmann, Numerische Mathematik 1, W. De Gruyter, Berlin-New York, 2002, dritte überarbeitete und erweiterte Auflage.
  • M. Hermann, Numerische Mathematik, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München, 2001.
  • T. Huckle, S. Schneider, Numerik für Informatiker, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 2002.
  • M. Knorrenschild, Numerische Mathematik, Fachbuchverlag Leipzig im Carl Hanser Verlag, München-Wien, 2003.
  • F. Locher, Numerische Mathematik für Informatiker, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 1993, zweite unveränderte Auflage.
  • R. Schaback, H. Wendland, Numerische Mathematik, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 2005, fünfte vollständig neu bearbeitete Auflage.
  • H.-R. Schwarz, N. Köckler, Numerische Mathematik, B.G. Teubner, Stuttgart-Leipzig, 2004, fünfte überarbeitete Auflage.
  • J. Stoer, Numerische Mathematik 1, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 2005, neunte Auflage.
  • J. Stoer, R. Bulirsch, Numerische Mathematik 2, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 2005, fünfte Auflage.

Literatur zur Grafik:

  • H.-J. Bungartz, M. Griebel, C. Zenger, Einführung in die Computergraphik, Vieweg Verlag, Wiesbaden, 2002, zweite überarbeitete und erweiterte Auflage.
  • G.E. Farin, Kurven und Flächen im Computer Aided Geometric Design, Vieweg Verlag, Wiesbaden, 1994, zweite Auflage.
  • G.E. Farin, Curves and Surfaces for CAGD, Academic Press, San Diego, 2002, fünfte Auflage.
  • H. Prautzsch, W. Boehm, M. Paluszny, Bezier and B-Spline Techniques, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 2002.
  • D. Salomon, Curves and Surfaces for Computer Graphics, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 2005.
  • J. Warren, H. Weimer, Subdivision Methods for Geometric Design: A Constructive Approach, Academic Press, San Diego, 2002.
  • K. Zeppenfeld, Lehrbuch der Grafikprogrammierung, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg-Berlin, 2004.

Literatur zur Kryptik:

  • F.L. Bauer, Entzifferte Geheimnisse, Methoden und Maximen der Kryptologie, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 2000, dritte überarbeitete und erweiterte Auflage.
  • A. Beutelspacher, Kryptografie in Theorie und Praxis, Vieweg Verlag, Wiesbaden, 2005.
  • A. Beutelspacher, Kryptologie, Vieweg Verlag, Wiesbaden, 2005, siebte verbesserte Auflage.
  • J. Buchmann, Einführung in die Kryptographie, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 2004, dritte erweiterte Auflage.
  • C. Eckert, IT-Sicherheit, Oldenbourg Verlag, München-Wien, 2004, dritte überarbeitete und erweiterte Auflage.
  • W. Ertel, Angewandte Kryptographie, Fachbuchverlag Leipzig im Carl Hanser Verlag, München-Wien, 2003, zweite bearbeitete Auflage.
  • N. Koblitz, A Course in Number Theory and Cryptography, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 1994, zweite Auflage.
  • A.J. Menezes, Elliptic Curve Public Key Cryptosystems, Kluwer Academic Publishers, Boston-Dordrecht-London, 1999, siebte Auflage.
  • W. Poguntke, Basiswissen IT-Sicherheit, W3L-Verlag, Herdecke-Bochum, 2007.
  • R. Remmert, P. Ullrich, Elementare Zahlentheorie, Birkhäuser Verlag, Basel-Boston-Berlin, 1995, zweite korrigierte Auflage.
  • K. Schmeh, Die Welt der geheimen Zahlen, W3L-Verlag, Herdecke-Bochum, 2004.
  • D. Wätjen, Kryptographie, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg-Berlin, 2004.
  • A. Werner, Elliptische Kurven in der Kryptographie, Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York, 2002.
  • G. Wüstholz, Algebra, Vieweg Verlag, Wiesbaden, 2004.

Online-Kurse

  • Angewandte Mathematik